Project Description

Testaments- und Nachlasskonzepte
Expertenkraft – Lebenswerksicherung

Alles gut geregelt – Ein Beispiel aus der Praxis

Das Ehepaar F. möchte es nicht weiter hinauszögern.
Es gibt zwar ein Testament, das beide gegenseitig als Erben einsetzt, notariell beglaubigt.
Die Unsicherheit den Erben gegenüber aber, was passiert, wenn einer von beiden stirbt, ist groß.
Als beide zum Erstgespräch bei Expertenkraft erschienen, hatten sie einen Berg voller Fragen, Wünsche, Bitten, Forderungen und Erwartungen im Gepäck.

Ausgangssituation für die Fachberatung
„Wir brauchen jemanden, der uns ein Nachlass-Paket schnürt, mit dem nicht nur wir zufrieden sind, sondern auch alle Erben.
Es muss so viel geregelt werden. Für uns ist das viel zu komplex. Wir können gar nicht alles berücksichtigen.
Wir wollen Gerechtigkeit, jeden individuell bedenken und vor allem unser Erbe vor Dritten schützen.“ Herr und Frau F.

Die Herausforderung
Drei gemeinsame Töchter, ein Sohn aus Herrn F.s erster Ehe, der mitten in einer Insolvenz steckt, hoch verschuldet.
Mittlerweile drei wunderbare Enkel.
Ein gemeinsames Haus.
Sein Elternhaus, vermietet.
Seine wertvolle Partiturensammlung, Ihr hochwertiger Schmuck.

Zwei Töchter haben keinen Kontakt mehr.
Die eine alleinerziehend, lebt in München, die andere hat mit Ihrem Mann ins elterliche Grundstück ein wahres Traumhaus gebaut.
Zweitere kümmert sich liebevoll um die Eltern, die Enkel genießen die Nähe zu den Großeltern.
Die dritte Tochter leidet an Multipler Sklerose, kein Partner, keine Kinder. Sie arbeitete in der Firma von Herrn F.s Sohn, kümmerte sich um die Buchhaltung. Der Betrieb musste Ende letzten Jahres Konkurs anmelden. Nun ist sie, 51 Jahre alt, auch noch arbeitssuchend.

Mediation
Dank der Mediation kamen alle Argumente auf den Tisch.
Alle Beteiligten wurden gehört, alle Wünsche, Erwartungen und Forderungen wurden besprochen.

Der Wille der Eltern konnte gut vermittelt werden.

Unerwartete Themen wurden während der Sitzungen angesprochen, die zur Klärung innerhalb der Familie beitrugen.
Es gab zur Überraschung aller eine Kehrtwende eines Familienmitglieds.
Darüber waren die Eltern nicht erfreut, können aber aufgrund der Klarheit, die nun herrscht, ihren Frieden damit machen.

„Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.“

Marie Ebner-Eschenbach

Weitere Beratungsfelder

Nachfolgekonzepte für Familienbetriebe

Akute Nachlassregelung

Nachfolgekonzepte für Kanzleien, Praxen, Unternehmen