Project Description

Nachfolgekonzepte für Familienbetriebe
Expertenkraft – Lebenswerksicherung

Vermeintlich alles geregelt – Ein Fall aus der Praxis

Es stand schon früh fest.
Der Sohn sollte den Handwerksbetrieb übernehmen.
Er arbeitete bereits als Malermeister im Familienbetrieb.
Die Nachfolge war also in den Köpfen der Familie geregelt.
Für die offizielle Regelung war ja noch genug Zeit – dachte man.

Der Herzinfarkt des Familienvaters und Eigentümers des Familienbetriebs überraschte alle.
Ein Testament gibt es nicht.

Ausgangssituation für die Fachberatung
Die Ehefrau, 2 Töchter und 1 Sohn sind kraft Erbschein neue Inhaber geworden, als Erbengemeinschaft führen sie den Betrieb weiter.
Federführend ist der Sohn.
Doch nun muss er jede wichtige Entscheidung mit seinen Schwestern und der Mutter abstimmen.
Investieren kann er nicht, denn hierfür sollte ein Investitionskredit bei der Hausbank in Anspruch genommen werden.
Die Schwestern wollen sich jedoch nicht verschulden.
Es ist ernst.
Ein Berater soll Ordnung in das Konstrukt bringen.

Herausforderung
Alle Miterben mit ihren Wünschen und Bedürfnissen sollen einbezogen werden.
In der Erbmasse befindet sich das Einfamilienhaus der Eltern und die Werkstattgebäude mit den Produktions- und Büroräumen.
All das befindet sich derzeit in der Erbmasse.

Packen wir es an!
Es sind sowohl kurzfristige Entscheidungen als auch mittel- und langfristige festzulegen.
Die Familie, auch die Schwestern, sind anzuhören.
Eine Erbengemeinschaft in diesem Fall ist ein Konfliktherd, der alle Beteiligten auch emotional belastet.
Es gilt, Sachebenen von Gefühlsebenen zu trennen und vor allem eine machbare Lösung für den Sohn zu schaffen.
Dabei sind Erfahrungen aus der Kindheit zwischen den Geschwistern zu neutralisieren.
Die Zukunft soll der Fokus sein.
Der Fortbestand des Familienbetriebs soll gesichert werden.

Vorsorge statt Chaos
Auch oder gerade wenn alles in der Familie bleibt, alles ganz einfach scheint, sollten klare Regeln für die Nachfolge herrschen.
Ein gelungenes Konstrukt für die Nachfolgeregelung sorgt in der Extremsituation in jeder Hinsicht für Erleichertung, Orientierung und Sicherheit.

„Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.“

Theodor Fontane

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